Avocado

Der Name dieser ungewöhnlichen Frucht stammt aus der Aztenkensprache und beschreibt mit ahuacatl ihre charakteristische Form.
Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Süd-Spanien in der Gegend um Málaga und Granada.
Der Geschmack ist nicht süß und das grün-gelbe Fruchtfleisch wird - sobald der Kontakt zum großen Kern fehlt - schnell braun.

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Mango

Die Heimat der süßen Tropenfrucht liegt in Indien. Der Legende nach saß Buddah unter einem Mangobaum, als der die Erleuchtung hatte. Daher ist der der große, immergrüne Mangobaum für Hindus und Buddhisten noch heute ein Symbol von Kraft und Stärke. 
Verbreitet durch Missionare und Seefahrer wachsen die anspruchslosen Bäume heute überall dort, wo das Klima es zulässt: von Asien über Afrika bis nach Lateinamerika.

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Zitrusfrüchte - grün aber reif?!

Liebe Kundinnen und Kunden,

vielleicht haben Sie bei uns in der Auslage schon grüne Clementinen gesehen und sich innerlich geschüttelt in der Annahme, dass diese unreif und sauer seien.
Das ist nicht der Fall! Trotz der grünen Farbe sind sie süß und aromatisch.
Die orange (oder auch gelbe) Farbe bei Zitrusfrüchten entsteht erst, wenn die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht hoch sind, d.h. kalte Nächte.
Zu Beginn der Saison im frühen Herbst sind die Nächte aber noch recht mild.  Erst durch niedrige Nachttemperaturen um die  5°C wird das Blattgrün (Chlorophyll) in der Schale abgebaut, so dass eine tieforange Schalenfarbe entsteht.

Man kann auf natürlichen Anzeichen der Reife, z.B. auf den Schalenglanz der Früchte achten: Diese sind reif, sobald ihre Schale glänzt, auch wenn sie noch grün oder grünfleckig ist!
Auch die Struktur der Schale verrät den Reifegrad: ist sie pockig und cellulite-artig sind sie noch unreif, wenn die Schale glatt wird, sind sie reif.

Im konventionellen Handel ist es teilweise üblich, die Früchte unreif zu ernten und künstlich nachzureifen, damit die von den Kunden gewünschte orange oder gelbe Farbe ausgebildet wird.
Dabei ändern sie aber nur ihre Farbe, es erfolgt kein „Nachreifen“ im natürlichen Sinne, d.h. der saure Geschmack bleibt.

 

 


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