Fenchel

Bei einem Urlaub in Italien kommt man um Fenchel kaum herum. Denn dort, im Land von Pizza und Pasta, gehört das Gemüse zu den absoluten Stars in der Küche.
Die weißen bis grünlich-weißen sogenannten Scheinknollen können flach bis kugelrund wachsen und wiegen je nach Sorte zwischen etwa 250-400 g pro Stück. Die Italiener unterscheiden zwei Varianten. Der große Bologneser Fenchel (Finocchio grosso) kommt bevorzugt roh auf den Tisch, den kleinen und zarten Florentiner Fenchel (Finocchio nostrale) isst man am liebsten gedünstet oder gekocht.

Seine Heimat soll in Vorderasien und im Mittelmeerraum liegen. Heute sind die Hauptanbaugebiete für Fenchel Italien, Spanien, Südfrankreich, Griechenland und Nordafrika. Importe kommen aber auch aus den Niederlanden zu uns; hierzulande wächst Fenchel vor allem in Süddeutschland, aber dort auch nur in kleinen Mengen.
Fenchel vom Freiland kommt von Oktober bis Mai aus in Italien, Spanien und Frankreich zu uns. Ab Mai bis in den November hinein exportieren vor allem die Niederlande frischen Fenchel.

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Grünkohl

Auch wenn Grünkohl als typisch norddeutsch gilt – seine ursprüngliche Heimat liegt nicht im kalten Norden, sondern im östlichen Mittelmeerraum.
Die ursprüngliche Heimat des Grünkohls ist wahrscheinlich Griechenland. Antike Philosophen beschreiben dort schon vor 2 Jahrtausenden einen krausblättrigen Blattkohl, den die Römern später "Sabellinischen Kohl" nannten. In der römischen Küche war der Grünkohl eine Delikatesse. Bauern, die viel Grünkohl anbauten, wurden damit reich.
Heute wird Grünkohl vor allem in Mittel- und Westeuropa angebaut, im Norden Amerikas sowie in Ost- und Westafrika. 

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Gurken

Ihre ursprüngliche Heimat wird im nördlichen Indien vermutet und an den Hängen des Himalaja soll die Gurke bereits vor mindestens 4000 Jahren angebaut worden sein. Andere Quellen gehen allerdings davon aus, dass sie bereits viel früher in Südasien heimisch war und erst von Seefahrern mit nach Indien gebracht wurden.

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Sorten: von Winzlingen wie den Cornichons bis zu über 1m langen Riesenexemplare.
Je nach ihrem Verwendungszweck kann man die Gurke in 3 Hauptgruppen einteilen:
Einlegegurken: alle Arten von Gurken, die in Gewürze, Kräuter, Essig und manchmal auch Zucker eingelegt sind. Sie kommen dann als Cornichons, Essiggurken, Peffergurken, Gewürzgurken, Saure Gurken, Salzgurken, Senfgurken und Zuckergurken in den Handel.
Salatgurken (Schlangengurke): alle Sorten, aus denen vorwiegend Salate und Rohkost zubereitet werden. Sie sind schlank und lang und kommen meistens aus dem Gewächshaus und werden meistens mit Schale verzehrt. 
Schmorgurken: alle Sorten, die in erster Linie zu Gemüse verarbeitet werden. Diese Sorte Gurke ist festfleischig, prall und rund, hat bereits Gelbreife und wird im Gegensatz zu den Salatgurken geschält.

Gurken haben es gerne warm und werden daher überwiegend in Gewächshäusern angebaut. Von Juli bis September fahren die heimischen Gurken-Bauern ihre Ernte ein. Im Winter kommt das knackige Gemüse aus Holland, Spanien und Israel.

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Kartoffeln

Ursprünglich stammt die Kartoffel aus Peru: schon die Inkas nutzen sie als Hauptnahrungsmittel. Nach Europa kam sie erst durch die Seefahrer Mitte des 16. Jahrhunderts, doch essen wollte die ungewohnte Frucht kaum jemand. Erst der sogenannte "Kartoffelbefehl" von Friedrich dem Großen im 18. Jahrhundert sowie schwere Hungersnöte infolge von Getreidemissernten und Kriegen brachten der Kartoffel schließlich den Durchbruch zum heutigen Grundnahrungsmittel.

Die Zahl der verschiedenen Kartoffelsorten wird auf etwa 5000 geschätzt, 150-200 davon sind von wirtschaftlicher Bedeutung. In Deutschland sind vom Bundessortenamt 206 Sorten für den Anbau zugelassen.

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